Herbstauftritt für den Kürbis
                            

             
Die kulinarische Vorliebe für das lustige Halloween-Gemüse ist ein modischer USA-Import. Bei uns galt der dicke Kompostfresser lange als Schweinefutter.
Aber als origineller Zimmerschmuck, bestehend aus Zierkürbissen, heitert er in den Herbstmonaten jeden Wohnraum auf. Die reizvolle Komposition in einer zylindrischen Glasvase ist mit verschiedenen Zierkürbissen, Ebereschenbeeren, Äpfeln und Hagebutten dekoriert
Zierkürbisse gibt es in vielen verschiedenen Farben, auch  gestreift  und in recht eigenwilligen Formen. Geerntet werden die Früchte im Herbst.

           
Die Früchte des Herbstes im Glas
                              
Zuerst einige Ähren auf den Glasboden legen und zwei verschiedenfarbige Zierkürbisse darauf anordnen. Danach abwechselnd Hagebutten, Äpfel, Ebereschenzweige, Zierkürbisse, Ähren und Johanniskrautbeeren dekorativ hineinschichten.
          
Zum Schluß einen besonders schön geformten Kürbis obenauf setzen und mit Ebereschenzweige dekorieren.
                              
Das herbstliche Arrangement kommt auch in einem rustikalen Korb, als reizvolles Gesteck in leuchtenden Farben oder auf einer schwarzen Granitplatte bestens zur Geltung.  Der Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Sind die Früchte zum fixieren angebohrt, dann halten sie sich höchstens eine Woche lang frisch




Blumen-KürbisDas benötigt man1 mittelgroßen Kürbis
Herbstblumen, Efeuranken, Gräser, Getreideähren, Blätter
1 großes Becherglas
1 Steckschwamm oder Blumenigel
1 scharfes Messer  

Den Deckel des Kürbis abschneiden.
Dazu eine Linie mit dem Messer vorritzen und danach mit dem Messer der Linie entlang schneiden.
Das Fruchtfleisch herauslösen, aber eine etwa 2 cm dicke Fruchtwand belassen.

 
Die Augen und den Mund mit dem Messer anritzen und danach ausschneiden.
 
Einen Steckschwamm oder -igel in das mit Wasser gefüllte Becherglas legen. Danach zuerst die Efeuranken und die Blätter in die Steckmasse setzen. Die anderen großblättrigen Blüten und Blätter der Pflanzen werden im unteren Bereich arrangiert. Die filigranen Gräser und Ähren haben ihren Platz im oberen Teil des Gestecks
       
 
Kürbis - Schale
Der Jahreszeit entsprechend können ausgehöhlte Kürbisse ein attraktiver Blickfang auf der herbstlich gedeckten Tafel sein.
 
Für die Kürbisschalen werden bei kleinen Kürbissen das obere Drittel, und damit die Schale flach steht, auch im unteren Teil eine Scheibe abgeschnitten.
Danach sind mit einem Metalllöffel vorsichtig die Kerne und etwas Fruchtfleisch herauszulösen. Diese attraktive Schale kann sowohl als Suppenschale, als auch für Salate dienen.

 
Eine pfiffige Idee ist, das Tischtuch aus grobem Deko-Leinenstoff, in einem grau-grünen Farbton, zu wählen, und diesen Stoff nun mit Blattmotiven in Textilfarbe zu bedrucken.
Für die restliche Dekoration sollte man die Farben des Herbstes wählen. Die warmen Töne zaubern in Verbindung mit vielen flackernden Kerzen eine gemütliche Stimmung.
Die ausgehöhlten Kürbisse, kleine Körbchen, Terracottatöpfe, alte Leinentücher, Brot und schöne Weinflaschen schaffen auf der Tafel ein Stilleben.
Stangenbohnen, symbolisch für eine 'gute Ernte', sind Platzdekoration für die Vorspeise; ihr Grünton akzentuiert die Farbe der Kürbisse.






Für diese Hexe wurde ein Besen mit einem alten schwarzen Mantel bekleidet, dicke ausgestopfte Strümpfe formen die Ärmel, die mit Strohbast daran befestigt sind. Ein alter weißer Gymnastikball, mit schwarz aufgemalter Maske, schwarzen Basthaaren und Hexenhut dient als Kopf.



Die Spinne besteht aus einer schwarz angemalten Styroporkugel, in die schwarze haarige Pfeiffenputzer als Beine gesteckt sind.

    
Fledermäuse in verschiedenen Formen sind aus Fotokarton ausgeschnitten und mit unsichtbaren Plastikschnüren von der Decke abgehängt
 
Die Luftballons  weiß, schwarz oder auch anders farbig, bekommen mit Plakafarben Fratzen aufgemalt.
 



Eine schwarze Katze sollte eigentlich auch nicht fehlen. Diese lässt  sich mit etwas Geschick aus schwarzem Zottelstoff oder Fell herstellen.
 

Natürlich dürfen die  vielen Kürbisse nicht fehlen. Mit ihren eingeschnittenen Masken, gruselig mit Kerzen hinterleuchtet, sorgen sie für die richtige Stimmung.
 



Aus alten weißen Laken geformte Gespenster, mit aufgepinselten Augenhöhlen und aufgerissenen Mäulern, lassen sich leicht mit Plastikdraht dekorativ überall abhängen. Materialien wie, dicke geknotete Stricke, zersprungene Spiegel, zu Spinnennetzform gerissene Vliese,  altes Metallgerät, flackernde Kerzen und dgl. mehr, können zu  einer schaurig schönen Stimmung beitragen.
Bezüglich der Beleuchtung gibt es zwei Möglichkeiten:
Die eine Variante ist, alles in dunkelrotes Licht zu tauchen und die schwarzen  Dekorationsartikel entsprechend anzuordnen.
Die andere Möglichkeit besteht darin, dass man  mit einer Schwarzlichtlampe  (UV-Licht) die Dekoration in eine sehr interessante Gruselstimmung   taucht. Dann leuchten die weißen Tücher der Gespenster, die Augen der Masken und der Spinnen.

 

  Auch die Dekoration der Snacks sollte schaurig schön sein.
Im Emmentaler krabbeln  Radieschen-Mäuse, mit Nelken bespickten Äuglein.
Fliegenpilze, aus hart gekochten Eiern mit roten Tomatenhüte sind mit weißen Mayonnaisetupfen verziert.
Erdnuss-Flips mit  fantasievollen Namen, grüner Wackelpudding und wabbelige  Marshmellows  garnieren  das Buffet.
Allerdings darf die deftige Kürbissuppe nicht fehlen.


 
Zur Begrüßung kann ein 'Zombie' Cocktail gereicht werden, um die Ängste zu lockern. Die der Party angepasste schwarz-violette  Bowle sieht zwar schrecklich aus, schmeckt aber dennoch lecker. Dieser Früchtebowle wird nur etwas Fliederbeersaft zugesetzt und die Farbe stimmt.


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