Numerologie, die Lehre von den Zahlen

Schon seit Urzeiten hatten die Zahlen zusätzlich zu ihrer Bedeutung für das Messen und Bewerten noch eine mystische Entsprechung. Insbesondere die alten Ägypter, Inder und Chaldäer beschäftigten sich mit der okkulten Seite der Zahlen und betrieben "Zahlenmystik".

Die Numerologie ist eine Interpretation der Zahlen und gibt Auskunft über Dispositionen, Charakterzüge und den Lebensweg eines Menschen. Sie beruht auf dem Prinzip der Schwingungen. Schon der Philosoph und Mathematiker Pythagoras ging davon aus, dass die Zahlen von 1 bis 9 einen vollständigen Schwingungszyklus ergeben. Diese Ansicht beruhte auf der Erkenntnis, dass sich alle denkbaren Zahlen auf die Zahlen 1 bis 9 zurückführen lassen, indem man ihre Quersumme bildet, also z.B. aus der 12 die 3 und aus der 34 die 7 bildet. Später kamen als weitere numerologischen Hauptzahlen 11, 22 und 33 hinzu.

Nach der Lehre von der Analogie, wonach die Gesetzmässigkeiten des Kosmos auf der Erde ihre Entsprechung finden, strahlen diese Schwingungen auf den Menschen aus, der an dem entsprechenden Tag geboren wurde oder den entsprechenden Namen trägt.

Berechnung
Um den Namen interpretieren zu können, werden die Buchstaben des betreffenden Namens nach einem festgelegten Zahlenschlüssel in Zahlen von 1 bis 9 umgewandelt.

1 A, J und S
2 B, K und T
3 C, L und U
4 D, M und V
5 E, N und W
6 F, O und X
7 G, P und Y
8 H, Q und Z
9 I , R
Umlaute wie Ä = A + E, das ß = S S

Die Namenszahl ergibt sich aus der Quersumme der Buchstaben
Die Zahlen werden solange zusammengezogen bis sich eine einstellige Zahl ergibt.

Beispiel:
Hubert Kasper
Hubert 8 (H) + 3 (U) + 2 (B) + 5 (E) + 9 (R) + 2 (T) = 29 = 11
Kasper 2 + 1 + 1 + 7 + 5 + 9 = 25
25 + 11 = 36 = 9
also ergibt die Namenszahl die Ziffer 9.

Nun kann mensch zum Beispiel seine Namenszahl mit der entsprechende Karte in den grossen Arkanen des Tarot vergleichen und hat somit seine Lebenskarte.

wähle deine feinde mit bedacht, aber begehe nie den fehler, deine fähigkeiten zu überschätzen :-)

 

 

Die Eins ist die Einheit und der Anfang aller Dinge. Sie gehört zum Element Feuer. Es ist die Zahl der Sonne, des Lebens und des Wachstums. Von der Eins geht alles aus. Sie ist immer der Beginn, sie selbst hat weder Anfang noch Ende. Sie ist das Symbol der Einheit, der Gottheit.

Die Zwei ist die Zahl der Gegensätze und der Zweisamkeit, der Verbindungen. Die Zwei ist die erste Zahl über der Einheit und ohne sie gäbe es keine Entwicklung. Es gibt zwei Geschlechter, die Tagundnachtgleichen, die Sonnenwenden. Es ist aber auch die Zahl der Zwietracht und Abspaltung. Die Zwei ist die erste weibliche Zahl und wird dem Mond zugeordnet. Die Zwei ist das Symbol der Zweisamkeit aber auch der Zwietracht.

Die Drei ist die Zahl der Entspannung. Aus der Zweisamkeit wird ein Drittes, so wie die dreifachen Götter. Die Göttin als Jungfrau (Persephone), als Mutter (Demeter) als Alte (Hekate). Auch der Zeitbegriff steht in dieser Dreifaltigkeit: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Das Bild der Drei ist das Dreieck. Die Drei ist das Symbol der Dreifaltigkeit, eine Glückzahl.

Die Vier ist eine irdische Zahl. Es gibt vier Elemente: Feuer, Erde, Wasser und Luft. Die Vier steht für die vier Himmelsrichtungen und ist ein magisches altes Zeichen. Sie ist die Grundlage zur Beurteilung des Bestehens. Verstand, Gefühl, Vermutung und Gelehrsamkeit. Das Bild der vier ist das Quadrat. Die Vier ist das Symbol der sichtbaren, greifbaren Welt der Dinge, der Elemente.

Die Fünf besteht aus der Ersten geraden und ungeraden Zahl. Sie verbindet Gegensätze und verfügt über große Kraft. Ihr Bild ist das Pentagramm, welches als Symbol für den Menschen steht und über große magische Kraft verfügt. Die Fünf ist geistige Energie und vertreibt Geister. Sie kommt nach der irdischen Ebene (der Vier) und stellt reinen Geist dar. Die Fünf ist das Symbol der zusammengesetzten Kraft.

Die Sechs ist eine vollkommene Zahl. Ihr Bild ist das Hexagramm, ein Stern aus zwei Dreiecken mit einer Spitze nach oben und einer nach unten. Die Spitze oben ist das Zeichen für Feuer, die unten das Zeichen für Wasser. Die Sechs vereint gleichwertige Gegensätze harmonisch in der diesseitigen Welt. Sexuallität, Heirat und Kommunikation sind Themen der Sechs. Die Sechs ist das Symbol der Gottheit in der Welt.

Die sieben ist das Bewegliche im menschlichen Leben (wie im Tarot der Wagen). Sie ist die Zahl der magischen Kräfte. Körper (4) und Geist (3) werden vereint und bilden so die kosmische Ganzheit. Es gibt sieben Chakras, sieben innere Planeten aber auch sieben Plagen. Der Körper regeneriert alle sieben Jahre seine Zellen. Mit der Sieben beginnt der Bereich der Höheren Zahlen. Die Sieben ist die Schwelle zur Anderswelt und Saturn ist der Hüter dieser Schwelle. Die Sieben ist das Symbol der Planeten aber auch der sieben Plagen.

Die Acht ist die Zahl der Gerechtigkeit und der Fülle (im Tarot die Gerechtigkeit). Die Acht vollendet die Oktave und eine höhere Ebene beginnt. Eine querliegende Acht ist das Zeichen der Unendlichkeit. Ein altes Bild des spirituellen Weges ist das achtspeichige Rad, ein Symbol für die große Göttin in ihrer Funktion als Gebieterin des Schicksals. Die Acht ist das Symbol der Rettung, Sinnbild der Weihe und sie ist eine Glückszahl.

Die Neun ist den Musen geweiht. Den Göttinnen der Wissenschaft und der Kunst (im Tarot der Eremit). Ihr vielfaches läßt sich am Ende immer wieder auf Neun zurückbringen (3x9=27, Quersumme 2+7=9). Diese Zahl bleibt immer erhalten und bleibt immer sie selbst, dadurch bekommt diese Zahl eine Beziehung zum göttlichen Urgrund, der war, ist und sein wird. Die Neun ist eine heilige Zahl. Die Neun ist das Symbol der Vollendung und als 3x3 eine verstärkt wirkende Drei.

Die Zehn ist Vollendung eines Zyklus. Mit ihr wird die Zahlenreihe der Einser beendet und die der Zehner angefangen. Die Zehn besteht aus der Eins und Null, hier verbindet sich der Anfang mit dem Nichts, symbolisiert durch die Null. Die Zehn ist eine heilige Zahl. Es gibt zehn Gebote. Zehn Sepiroth hat der kabbalistische Baum des Lebens. Fastenrituale und Reinigungen dauern zehn Tage. Die Zehn ist das Symbol der Vollendung, die reine Vollkommenheit in Anlehnung der zehn Gebote.

Die Zahl Elf überschreitet den Zehner, der die Zahl der Gebote und des Gesetzes ist, so bleibt sie unter dem Zwölfer, der Zahl der Gnade und Vollkommenheit. Die Zahl Elf ist die Zahl der Reuigen und Sünder. Diese Zahl hat nichts mit dem Göttlichen und dem Himmlischen gemeinsam, sie besitzt keine Anziehung und hat auch keinen Verdienst.. Die Elf ist das Symbol der Sünde.

Die Zwölf ist eine magische Zahl. Es gibt zwölf Monate, die das Jahr vollenden. Mit zwölf Sternen ist die Himmelskönigin gekrönt. Die Uhr geht bis 12, dann ist der Kreis vollendet. Es gibt 12 Tierkreiszeichen. und das gute alte Dutzend war früher eine gängige Maßeinheit. Es gibt 12 Apostel. Die Zwölf ist das Symbol für das runde Dutzend, die Apostel, Sinnbild der Heiligkeit und Seligkeit.

Die Dreizehn ist für Hexen eine heilige Zahl. Das Jahr hat 12 Monate, aber 13 Monde vollenden das Jahr im Lauf der Erde um die Sonne. Die Dreizehn steht mit dem Mond in Verbindung und somit auch zu allen Mondgöttinnen. Die Dreizehn entspricht der Ordnung der großen Göttin, der großen Mutter. Viele Hexenzirkel nehmen nicht mehr als 13 Mitglieder auf. Frauen sind duch ihren Zyklus mit dem Mond und der Zahl dreizehn verbunden. Die Dreizehn wurde erst durch das frauenverachtende, patriarcharlische Christentum zu einer Unglückszahl gemacht. Die Dreizehn symbolisiert die Unglückszahl des Christentums. Naturreligionen sehen die Dreizehn aber nicht als Ünglückszahl.

 

Nummerologie des griechischen Alphabets

A a Alpha                  1
B b Beta                    2
G g Gamma               3
D d Delta                   4
E e Epsilon               5
Z z Zeta                    7
H h Eta                      8
Q J
q
Theta                  9
I i Jota                  10
K k Kappa               20
L l Lambda            30
M m My                    40
N n Ny                     50
X x Xi                      60
O o Omikron            70
P p Pi                      80
R r Rho                  100
S s
V
Sigma              200
T t Tau                  300
U u Ypsilon            400
F f Phi                   500
C c Chi                   600
Y y Psi                   700
W w Omega             800


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