Schutz -& Heilsteine

Edelsteine werden seit den ältesten Zeiten magische Kräfte zugeschrieben. Sie werden als Amulette, Talismane, Heilmitteln bis zur Kristallmagie verwendet.
Sehr umfangreich ist die Tradition in der Verbindung von Edelsteinen mit der Astrologie.

Zirkon (Zirkonia)
 
 Der Name des Zirkons leitet sich von der alten persischen Bezeichnung "zurgun" ab, was goldfarben bedeutet. Da dieses Mineral ein sehr starkes Feuer hat, wurde dieses schon vor Jahrhunderten als Diamantersatz eingesetzt. Der Zirkon tritt in der Natur neben gelb, rot grün, blau, violett, orange und braun auch farblos auf. Dieses Mineral darf nicht mit dem ebenfals farblosen Zirkonia verwechselt werden da dies ein künstliches Produkt ist.
Früher galt der Zirkon lange Zeit als Talismann.
Heute wird dieses schöne Mineral oft in der Schmuckindustrie verwendet.
Tiegerauge: Zwillinge  
Der Name des Tigerauges stammt von seinem Aussehen. Im Cabochon-Schliff kommt der Katzenaugeneffekt am besten zur Geltung. Dieser Effekt wird ausgelöst durch eingelagerte, feinen Silicat-Fasern. Dieses Mineral war bis zu den sechziger Jahren weniger bekannt.
Heute wird das Tigeraug sehr häufig in der Modeschmuckindustrie verwendet. Oft findet man dieses Mineral auch in kunstgewerblichen Gegenständen. Er schützt gegen den bösen Blick und schäft die eigenen Sinne für einen besseren Blick. Seine Farbe ist goldgelb. Er ist gut bei Erkältungen und Asthma. Stärkt den Intellekt und regt Gedanken an.
Falkenauge: Wassermann  
Der Name des Falkenaugen stammt vom Aussehen des Steines ab. Wenn dieser als Cabochon geschliffen wird bekommt er das Aussehen wie das Auge eines Falken.
Verwendet wird dieses Mineral vor allem für kunstgewerbliche Gegenstände wie Anhänger, Ringe, usw.. Er stärkt Atemwege, Augen, Haut, Herz, Knochen, Lungen, Lymphen und Nerven. Hilft bei Nervosität, Stress und Unruhe. Gibt Gelassenheit und inneren Frieden. Führt zu mehr Bewusstheit, Verantwortung und Erdverbundenheit.
Beryll (Perillia) Beryll
Der Name des roten Beryll ist auf seine Farbe zurückzuführen. Beryll selbst leitet sich vom griechischen "beryllos" ab, was soviel wie Brille bedeutet. Im Mittelalter wurden die hellen Beryll-Varietäten zu Brillengläser verarbeitet, daher der Name.
Eineige Beryll-Varietäten werden sehr geschätzt, wie z.B. der Aquamarin, Smaragd, Heliodor und Morganit.
Monatsstein: Mai
Zoisit:
  
Der Name des Zoisit leitet sich vom ersten Entdecker dieses Minerals dem altösterreichischen Adeligen und Mineraliensammler Baron von Zois ab. Dieser entdeckte dieses Mineral in Österreich auf der Saualpe, in der Nähe von Klagenfurt. Der Baron von Zois nannte den Zoisit ursprünglich nach seinem Fundort Saualpe als Saualpit.
Heute ist der Zoisit ein überbegriff der Mineralien Zoisit, Thulit und Tansanit. Diese werden vor allem zu Schmuck- wie auch für kunstgewerbliche Zwecke verwendet. Seine Farbe ist grün und er gehört zur Familie des Epidot-Zoisit: ANTIMONIT, VERDELITH (grüner Turmalin) und ZOISIT stellen ein sehr interessantes Stein-Trio dar. Alle 3 Steine helfen zum einen bei Schulter- und Nackenverspannungen und zum zweiten bei Hautproblemen, speziell bei Schuppenflechte und Dermatitis. Anscheinend sind diese 3 Steine Indikatoren für das gleiche Thema: Abgrenzung zu anderen Menschen (ob zuviel oder zu wenig) und gleichzeitige "Unbeweglichkeit", etwas dagegen tun zu können oder zu wollen. Beim Zoisit kommt anscheinend eine blockierte Sexualität hinzu. Letzteres ist meist am schwersten erkennbar und natürlich sind alle 3 psychischen Haltungen untereinander vermischbar.
Kunzit:
Kunzit, eine Varietät des Spodumen wurde nach seinem Entdecker dem Mineralogen George Frederick Kunz der ihn im Jahre 1902 in Kalifornien das erste Mal als eigenständige Varietät analisierte.
In den USA ist der Kunzit ein sehr beliebter Schmuckstein. Hingegen in Europa findet man ihn eher selten da dieser dort viel weniger bekannt ist.
Oft wird die Farbe des Kunzits durch Brennen bei 100 bis 250° C oder radioaktiver Bestrahlung um einiges verbessert.
Sehr oft werden grosse Kunzitkristalle gefunden. An den Abbauorten kommt dieses Mineral meistens zusammen mit Turmalin, Quarz und/oder Granat vor. Er ist ein Meditationsstein. Gut für das Herz. Öffnet das spirituelle Herz und sorgt für Gleichgewicht zwischen Herz und Kopf.
Nephrit Aktinolith
Der Name des Nephrits stammt vom griechischen Wort "nephros" ab, was soviel wie Niere bedeutet. Dies wurde wohl davon abgeleitet, weil im Altertum dieses Mineral zur Heilung von Nierenleiden eingesetzt wurde.
Die Chinesen verwendeten den Nephrit sowie den sehr ähnlich aussehenden Jadeit, der erst ende des 18. Jahrhunderts entdeckt wurde, hauptsächlich zur Herstellung von Skulpturen.
Heute wird der Nephrit auch oft in der Schmuckbranche in Form von Cabochons verwendet.
Der Nephrit ist sehr schwer zu bearbeiten da er sehr zäh und wiederstandsfähig ist.
 
Jadeit
Jadeit leitet sich von der älteren Bezeichnung Jade ab, dessen Ursprung vom spanischen Wort "pedra de hijada" kommt, was soviel wie Lendenstein bedeutet. Früher wurde Jade zur Heilung von Nierenleiden verwendet. In Ägypten und bei den Majas galt der Jadeit als Stein der Liebe. Mit seinen beruhigenden Farben, hellgrünen bis dunkelgrünen, gilt er als ausgleichender Stein und soll die Nerven stärken. Er wird auch als Traumstein bezeichnet, weil er sich gegen Alpträume bewährt haben soll.
Jade ist heute ein Begriff der nicht mehr verwendet werden sollte, da dabei der Jadeit sowohl auch der ähnlich aussehende Nephrit gemeint ist.
Im Altertum wusten die Chinesen sehr gut mit diesem harten Mineral umzugehen. Sie fertigten Statuen, Skulpturen, Gefässe, usw. aus dem schwer zu bearbeitenden Material an.
Rubin (Rubeus)
Ist der Familie Korund zu zuorden, sein Licht ist der Mond. Seine Farbe ist rot. Er ist der Powerstein ! Rubin wirkt grundsätzlich aktivierend ! Er schenkt uns die Kraft im Alltag unsere täglichen Pflichten leichter erledigen zu können und mit unserer, leider viel zu wenigen Zeit zurande zu kommen. Manche Menschen tragen ihn zum schutz vor den Gedanken neidischer Mitmenschen. Seit alten Zeiten gilt er auch als Glückstein und Beweis starker Liebe, wenn er als Schmuck verschenkt wird. Der synthetische Rubin wird nach dem Verneuil-Verfahren und hydrothermal hergestellt. Ein synthetischer Rubin hydrothermaler Bildung geht auch auf den Chemiker Carroll F. Chatham zurück. Die synthetischen Rubine werden heute hautsächlich für die Fabrikation von Lasern hergestellt.
Planetenstein: Widder (Mars)
Schutzpatronin für Widder ist Sailor Mars
Monatstein: Juli
Saphir Korund
Der Saphir ist eine Korund-Varietät die seinen Namen vom griechischen Wort "sappheiros" hat, was soviel wie blauer Stein bedeutet. Im Mittelalter gaben ihm die Römer auch den Namen "hyacinthus" da seine Farbe sehr an diese des Hyazinthen heranreicht. Auch stellte man den Lapislazuli bis zum Ende des Mittelalters dem Saphir gleich.
Die Farbe dieses Minerals kommt in der Natur in jeder Farbe vor, wobei der transparente kornblumenblaue Saphir der Wertvollste unter ihnen ist. Es gibt aber auch gelbe und andersfarbige Saphire.
In der Antike galt der Saphir als Symbol der Lebensfreude, der Hoffnung, der Weisheit und Erkenntnis, des Vertrauens und der göttlichen Gerechtigkeit. Auch in der christlichen Tradition wird der Saphir in der Bibel erwähnt. Man sieht ihn auch an der segnenden Hand eines Kardinals.
Im American Museum of Natural History in New York können heute sehr grosse Saphire bis zu 500 ct bewundert werden.
Planetensstein:
Jungfrau (Merkur)
Monatsstein:
September (gelbgürn bis grüngelb)
April (blau und weißblau)
 
Diamant (Diamond)
Der Diamant ist der Härteste aller Edelsteine, darum stammt sein Name vom griechischen "adamas" (unbezwingbar) ab.Er ist weiß bis gelblich und transparent.
Gerade auch wegen seiner Härte wurden ihm früher viele Eigenschaften nachgesagt, wie Schutz vor Giften oder Unbesiegbarkeit für Personen die diesen Edelstein auf sich trugen.
Die ersten Diamantfunde sind im Altertum in Indien gemacht worden. Dazumals galt für jeden der einen Diamanten fand und diesen nicht dem König ablieferte, oder der ihn ausser Landes schmuggelte die Todesstrafe. Dies ist auch der Grund warum man lange Zeit diesen kostbaren Edelstein in anderen Ländern nicht kannte.
Im Jahre 1725 wurden Vorkommen in Brasilien und erst im Jahre 1867 die Vorkommen in Südafrika entdeckt. Die Vorkommen im heutigen "Big Hole" wurden um das Jahr 1900 herum gefunden.
In den fünfziger Jahren wurden die Lagerstätten in Sibirien und in den sechzigern dieses von Australien bekannt.
Nur reine und sehr klare Diamanten werden geschliffen und zu kostbaren Schmuckstücken verarbeitet.
Oft werden die Diamanten als Brillanten bezeichnet, was jedoch falsch ist. Brillanten sind geschliffene Diamanten die den berühmten Brillantschliff, der mindestens 58 Facetten hat, tragen.
80% des gesamten Weltvorkommens werden von dem Unternehmen "De Beers", auch unter dem Namen "The Diamond Corporation" bekannt, kontrolliert, dass den Hauptsitz in London hat.
Planetstein:
Löwe (Sonne)
Schutzpatron des Löwen ist Tuxedo Mask
Monatstein:
April
Heliotrop (Helios)
Der Heliotrop ist eine Varietät von Chalcedon. Oft wird dieses Mineral wegen seiner z.T. grün-roter Farbe auch Blutjaspis genannt. Diese Bezeichnug ist wissenschaftlich jedoch nicht erlaubt.
In verschiedenen nicht deutschsprachigen Ländern wird auch die Bezeichnung Blutstein verwendet. In den deutschsprachigen Ländern ist diese Bezeichnung falsch, da Blutstein dort eine Bezeichnung für Hämatit ist.
Sein Name stammt aus den griechischen Wörtern "helios" (Sonne) und "trepein" (wenden).
Im Mittelalter wurden dem Heliotrop verschiedene magischen Eigenschaften nachgesagt wie: schutz vor Zauber und gewährleistung für langes Leben.
Monatsstein:
März
Smaragd (Esmeraude)
Der Name des Smaragds leitet sich vom griechischen Wort "smaragdos" ab, was grüner Stein bedeutet. Im Altertum war dies die Bezeichnug von fast allen grünen Edelsteinen.
Schon im Babylonischen Reich war der Smaragd ein begehrtes Tauschobjekt.
Früher wurde dieses Mineral als Glücksbringer eingesetzt und sollte den Träger dieses Steines vor Schlangenbissen schützen. Kleopatra schrieb diesem Edelstein eine verfüngende Wirkung zu.
Der Smaragd gehört in die Gruppe der Berylle, von diesen er der Kostbarste und Begehrteste ist.
Oft ist dieses Mineral durchsetzt mit Einschlüssen, was jedoch keinen Fehler, sondern ein Echtheitszeichen ist. Der Gemmologe oder Fachmann spricht hierbei von einem "Jardin" was vom französischen übersetzt Garten bedeutet.
Plantenstein:
Krebs (Mond)
Monatsstein:
Mai
 
Mondstein
  
Weißlich schimmernder und durchscheinend mit feinen Äderchen oder gelblich-eier-schlanefarbender, manchmal auch bläulich schillernder Stein. Der Regenbogenmondstein hat Lichtreflexe und schimmert an manchen Stellen wie ein Regenbogen. Seine Besonderheit besteht darin, dass Bäume, auf die er gehängt wird, reichlich Frucht tragen. Auch wirkt er der Fallsucht entgegen, wenn er einem Fallsüchtigen umgehängt wird. So wie der Mond als Symbol für Liebe und Romantik steht, wird er in einigen Kulturen auch gerne von Frauen mit Kinderwunsch getragen. Bei den Indianern schätzte man ihn als Schutzstein gegen böse Geister.
Planetensstein:
Krebs (Mond)
Monatsstein:
Juni
 
 
 
 
 
 
Moqui- Marbles
Die Moqui- Marbles stammen vom Original- Fundort in Utah, USA, dem heiligen Land der
           Moqui- Indianer. Man sagt ihnen nach, dass die Menschen in ihrer Umgebung sich freier und
           gelöster fühlen und Zufriedenheit auslösen. Moquis bestehen aus einem männlichen und einem
           weiblichen Stein, man erkennt den Unterschied daran, dass der männliche Stein eine eiförmige,
           der weibliche Stein eine runde Form besitzt. Um ihre Energien zu spüren, werden die Moqui-
           Marbles einfach nur in den Händen gehalten. Durch Streicheln werden die Energiezentren dieser
           besonderen Energiesteine aktiviert und wirken positiv auf unsere Aura und unseren
           gesamten Körper. Sie stärken so unser Immunsystem, fördern Willenskraft, Ausdauer und
           Durchsetzungsvermögen, und geben uns seelische Stabilität. Der sanfte Energiestrom dieser
           Steine durchströmt unseren Körper und löst Blockaden und Stauungen. Wer viel Blockaden
           in seinem Körper hat, kann die Wirkung der Moquis nur leicht oder überhaupt nicht spüren.
           Dies hindert die Steine aber nicht daran, ihre Energien in unseren Körper einfließen zu lassen.
           Die gleiche Wirkung haben sie auf Tiere und Pflanzen. Ihr könnt einen Moqui oder auch beide
           Moqui- Marbles am Tag bei Euch tragen, allerdings solltet Ihr darauf achten, dass beide Steine am
           Abend wieder vereint sind.
           Die Steine sollten alle 2 Wochen gereinigt werden. Zum Reinigen empfiehlt es sich,  die Moquis
           mit Wasser kurz abzuwaschen und zum Aufladen in die Sonne zu legen. Ebenso kann die
           Aufladung auf einem Bergkristall erfolgen. In einer klaren Vollmondnacht können die Steine
           auch dem Mondlicht ausgesetzt werden.

Siehe auch unter http://www.a-m.de/deutsch/inhalt_s.htm
 
 

Herstellung von Elixieren 

Wichtig bei der Herstellung von Elixieren ist es, unbearbeitete Steine, die keinerlei Schliff oder Bearbeitung aufweisen, zu verwenden. 

Kochmethode: Steine mit Meersalz reinigen, in ein steriles kochfestes Glas mit destilliertem Wasser legen und ca. zehn bis fünfzehn Minuten bei Sonnenaufgang, zur Mittagszeit oder bei Sonnenuntergang kochen. Die so erhaltene Uressenz füllt man zu je sieben Tropfen in reines Quellwasser ab und hat nun das gewünschte Edelsteinelixier.

 Sonnenmethode: Steine in eine mit destilliertem Wasser gefüllte Glasschüssel geben und diese zur Mittagszeit dem Sonnenlicht aussetzen. Nach etwa zwei Stunden sind die Steine aktiviert, jetzt das Wasser in eine entsprechende Flasche umfüllen. Wenn möglich, sollte man das Gefäß mit den Steinen zusätzlich mit Rubinen oder Quarzen (z. B. Bergkristallspitzen) umgeben, der Aufladungseffekt durch die Sonne erhöht sich dadurch beträchtlich. (Ohne Sonne dauert das Aktivieren der Steine gut 24 Stunden.) Der Effekt des so gewonnenen Wassers kann durch Zugabe von Bachblüten noch erhöht werden.


Datenschutzerklärung
Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!